Aufstieg und Fall des Diskettenlaufwerks: Von den 8-Zoll-Ursprüngen zum 1,44-MB-Standard

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Alan Shugart, ein Ingenieur bei IBM, veränderte 1967 die Datenspeicherung für immer. Er erfand das Diskettenlaufwerk (FDD ). Die erste Version verwendete eine riesige 8-Zoll-Festplatte. Technikbegeisterte nannten diese kleineren Iterationen später „Disketten“. Das Format schrumpfte erneut auf 5,25 Zoll. Dies wurde zum Standard für den ursprünglichen IBM Personal Computer, der im August 1981 auf den Markt kam.

Die Speicherkapazität war für moderne Verhältnisse winzig. Die 5,25-Zoll-Festplatte fasste lediglich 360 Kilobyte. Vergleichen Sie das mit der 1,44-Megabyte-Kapazität der 3,5-Zoll-Diskette, an die wir uns alle erinnern. Warum war es wichtig? Weil es tragbar war. Damit konnten Benutzer Daten physisch zwischen Computern verschieben, bevor Netzwerke allgegenwärtig waren.

Warum es „Floppy“ genannt wurde

Der Name ist Programm. Die 5,25-Zoll-Disc war in einer flexiblen Plastikhülle untergebracht. Man könnte es verbiegen. Dies stand im krassen Gegensatz zum starren Kunststoffgehäuse, das später das Format bestimmen sollte.

Diese Flexibilität war sowohl sein Merkmal als auch sein Fehler. Dadurch wurden die Medien kostengünstig und einfach herzustellen. Es bedeutete aber auch, dass die magnetische Oberfläche freigelegt wurde.

Der Übergang zu starren 3,5-Zoll-Disketten

Mitte der 1980er Jahre verbesserte sich die Technologie. Schreib-/Leseköpfe sind schärfer geworden. Magnetische Aufnahmemedien sind besser geworden. IBM stellte die 3,5-Zoll-Diskette vor. Es fasste 1,44 Megabyte. Es wurde mit einer Hartplastikschale geliefert.

In den späten 80er und frühen 90er Jahren waren Computer häufig mit beiden Laufwerken ausgestattet. Sie können eine 5,25-Zoll-Festplatte oder eine neuere 3,5-Zoll-Festplatte anschließen.

„Die 5,25-Zoll-Version war nicht mehr so ​​beliebt … unter anderem, weil die Aufnahmeoberfläche der Diskette durch den offenen Zugangsbereich leicht durch Fingerabdrücke verunreinigt werden konnte.“

Das 3,5-Zoll-Format hat gewonnen. Es hatte einen verschiebbaren Metallverschluss. Dadurch wurde die Scheibe vor Staub und Ölen geschützt. Die 5,25-Zoll-Festplatten hatten diese Abschirmung nicht. Fingerabdrücke auf der freiliegenden Oberfläche könnten die Daten zerstören.

Mitte der 1990er Jahre war das 5,25-Zoll-Laufwerk weitgehend veraltet. Die Hersteller haben aufgehört, sie einzubeziehen. Benutzer wechselten zum kleineren, robusteren 3,5-Zoll-Standard. Es blieb über ein Jahrzehnt lang das dominierende tragbare Speicherformat. Dann kamen CDs. Dann USB-Laufwerke. Die Diskette verschwand. Doch eine Zeit lang war es die einzige Möglichkeit, ein Dokument von einem Raum in einen anderen zu verschieben.