IFA Berlin: Warum HD dominiert und das vernetzte Zuhause immer noch scheitert

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Die IFA in Berlin hat gerade ihre jährliche Veranstaltung von Ende August bis Anfang September abgeschlossen. Wenn man durch die Halle ging, sah man genau das, was alle erwartet hatten. Flachbildschirme. Große. Und zwei Millionen Pixel starren dich an.

HD ready hat sich offiziell als neuer Standard etabliert. Es ist kein Luxusfeature oder Nischenexperiment mehr. Es ist die Grundlinie.

Aber hier liegt das Problem. Während die Bildschirme schärfer als je zuvor sind, steckt der Rest des Hauses immer noch im dunklen Zeitalter fest. Wir sind noch lange nicht in der Nähe eines wirklich vernetzten digitalen Zuhauses. Die Stücke sind da. Die Stücke reden einfach nicht miteinander.

Der HD-Standard erklärt

Den Begriff finden Sie überall auf den Standkarten. HDTV. HD auf DVD. HD-Video. Sogar Spielekonsolen und Digitalkameras springen auf den Zug auf. Aber was ist eigentlich HD?

Es ist nicht nur „hohe Auflösung“. Es handelt sich um einen spezifischen Satz von Standards.

In der Unterhaltungselektronikwelt bedeutet HD-fähig normalerweise, dass das Display ein 720p- oder 1080i-Signal akzeptieren und richtig anzeigen kann. Dies bedeutet nicht, dass das Gerät über einen integrierten HD-Tuner verfügt. Möglicherweise sehen Sie einen wunderschönen 1920×1080-Bildschirm, der eine separate Set-Top-Box erfordert, um die Sendung tatsächlich zu empfangen. Diese Trennung ist für Käufer verwirrend.

In diesem Jahr zeigten 1212 Aussteller aus 32 Ländern ihre Waren. Die Botschaft war einheitlich. Flachbildschirme sind die Zukunft. Analoge CRTs sind tot. Der Kampf dreht sich jetzt um Pixeldichte und Kontrastverhältnisse, nicht nur um die Bildschirmgröße.

Der Mythos des vernetzten Zuhauses

Die größere Geschichte auf der IFA waren nicht die Pixel. Es war die Stille.

Marketingteams versprechen ein „Smart Home“. Sie versprechen, dass Ihr Kühlschrank mit Ihrer Mikrowelle kommuniziert und Ihr Fernseher Ihr Licht steuert. Auf der diesjährigen IFA klang dieses Versprechen hohl.

Von einem vernetzten digitalen Haushalt sind wir noch weit entfernt. Warum? Wegen der Fragmentierung.

Jeder Hersteller möchte, dass Sie sein Ökosystem kaufen. Apple möchte Sie im Apple Walled Garden haben. Samsung will Sie bei sich haben. Google möchte Sie in Google Home haben. Die Protokolle stimmen nicht überein. Die Geräte sprechen nicht die gleiche Sprache. Sie kaufen einen HD-Fernseher, einen Blu-ray-Player und einen Streaming-Stick, und in der Hälfte der Fälle verweigern sie die reibungslose Integration.

Wir haben die Hardware. Wir haben die Bandbreite. Uns fehlt die einheitliche Softwareschicht. Bis jemand das Interoperabilitätsproblem löst, ist Ihr „Smart Home“ nur eine Ansammlung teurer, isolierter Inseln.

Was das für Sie bedeutet

Wenn Sie auf der Suche nach neuer Ausrüstung sind, ignorieren Sie für einen Moment die Schlagworte zum Thema Konnektivität. Schauen Sie auf den Bildschirm.

  1. Auflösung ist wichtig: Wenn Sie weniger als 3 Meter von einem 40-Zoll-Fernseher entfernt sitzen, ist 720p wahrnehmbar. 1080p ist flüssiger.
  2. Tuner sind separat: Überprüfen Sie, ob der Fernseher über einen integrierten digitalen Tuner verfügt. Bei vielen „HD-ready“-Geräten ist dies nicht der Fall. Sie benötigen eine externe Box.
  3. Vorsicht vor dem Integrations-Hype: Kaufen Sie kein Gerät nur, weil es behauptet, „intelligent“ zu sein. Wenn ja