Amazon Prime Video berechnet jetzt zusätzliche Gebühren für 4K-Streaming

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Amazon Prime Video ändert seine Mitgliedschaftsstufen und beschränkt 4K-Streaming auf eine neue, teurere Abonnementstufe. Der Schritt betrifft über 180 Millionen Prime-Abonnenten in den Vereinigten Staaten, die nun zusätzlich 4,99 US-Dollar pro Monat zahlen müssen, um den Zugriff auf die Videoqualität mit der höchsten Auflösung aufrechtzuerhalten oder freizuschalten.

Die neue abgestufte Struktur

Zuvor konnten Standard-Prime-Mitglieder ohne zusätzliche Gebühren in 1080p HD oder 4K UHD streamen. Jetzt beschränkt das Basispaket von Prime Video das Streaming auf 1080p. Die werbefreie Version wurde in „Ultra“ umbenannt und verfügt über das 4K-Upgrade. Kunden, die in 4K schauen möchten, müssen die zusätzliche monatliche Gebühr zahlen.

Was Sie mit Ultra bekommen

Amazon fördert das Upgrade mit mehreren Vorteilen:
Erhöhte Download-Kapazität : Von 25 auf 100 Titel für die Offline-Anzeige.
Verbesserte Audio-/Videowiedergabe : Unterstützung für Dolby Atmos-Audio und Dolby Vision-Bild.
Mehr gleichzeitige Streams : Die Anzahl der Geräte, die gleichzeitig streamen, erhöht sich von drei auf fünf.

Basic Prime-Mitglieder erhalten noch einige Verbesserungen, darunter Dolby Vision-Unterstützung und eine erweiterte Anzahl gleichzeitiger Streams (von drei auf vier).

Warum das wichtig ist

Diese Änderung ist Teil eines umfassenderen Trends, bei dem Streaming-Dienste ihre Preismodelle anpassen, wenn der Wettbewerb zunimmt. Der Schritt zwingt Kunden dazu, ihre Abonnements neu zu bewerten: Ist 4K die zusätzlichen monatlichen Kosten wert? Dies setzt auch die Wettbewerber unter Druck, zu reagieren, was möglicherweise zu einer breiteren Preisstaffelung in der gesamten Branche führt.

Es ist wichtig zu beachten, dass echtes 4K-Streaming für viele Benutzer durch die Bandbreite und die Gerätekompatibilität begrenzt ist, sodass das Upgrade für einige unnötig ist. Für Heimkino-Enthusiasten könnte die „Ultra“-Stufe jedoch unverzichtbar werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung von Amazon, 4K-Streaming zu beschränken, die zunehmende Fragmentierung von Streaming-Diensten und den zunehmenden Druck auf Verbraucher verdeutlicht, für Premium-Funktionen mehr zu bezahlen.