Die Veröffentlichung von Dragon Quest I & II HD-2D Remake ist nicht nur ein weiteres Retro-Revival; Es ist eine ergreifende Erinnerung daran, wie frühe Rollenspiele die Fantasie anregten. Für viele, mich eingeschlossen, war das ursprüngliche Dragon Warrior (jetzt Dragon Quest I ) auf dem NES nicht nur ein Spiel – es war ein Tor zu einem Genre. Dieses Remake versucht nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern rekonstruiert stattdessen liebevoll diese prägenden Erfahrungen für ein modernes Publikum.
Das Erbe eines Genre-Pioniers
Dragon Quest I & II HD-2D Remake ist die zweite Neuinterpretation ihrer klassischen Titel durch Square Enix, nach dem erfolgreichen Dragon Quest III HD-2D Remake aus dem letzten Jahr. Diese Spiele bilden die Grundlage des japanischen RPG-Subgenres (JRPG). Obwohl es sich nicht um eine umfassende Rezension handelte, weckte die erneute Betrachtung dieser Titel lebhafte Erinnerungen an die Entdeckung der Macht der Erzählung im Gaming.
Für diejenigen, die es nicht wissen: Die frühen 1990er Jahre waren eine Zeit, in der Rollenspiele oft zufällig entdeckt wurden, wie zum Beispiel eine kostenlose Kopie von Dragon Warrior, die in Nintendo Power -Abonnements enthalten war. Der einfache Akt, Story-Beats zu lesen, anstatt nur auf Aktionen zu reagieren, war revolutionär. Im Original ging es nicht um hektisches Tastendrücken; Es ging darum, durch Text in eine Welt einzutauchen.
Visuelle und Gameplay-Verbesserungen
Das Remake behält den ikonischen Kunststil von Akira Toriyama (Dragon Ball ) bei, veredelt ihn jedoch mit einer auffälligen HD-2D-Ästhetik. Charakter-Sprites sind detailreicher und stehen vor üppigen 3D-Umgebungen. Die Sprachausgabe mit einem charakteristischen britischen Akzent (eine charmante Eigenart) sorgt für eine weitere Ebene des Eintauchens.
Über die visuelle Darstellung hinaus machen Verbesserungen der Lebensqualität das Erlebnis zugänglicher. Schnellere Kämpfe, Warp-Reisen, automatische Speicherungen und sogar die einfache Hinzufügung von Laufen verbessern die Benutzerfreundlichkeit drastisch. Diese Optimierungen ändern nichts am Kernerlebnis, optimieren aber die klassische Formel für ein modernes Publikum.
Story-Kontext und neue Fähigkeiten
Das Remake erweitert auch die ursprünglichen Erzählungen. Insbesondere Dragon Quest II profitiert von zusätzlichem Kontext. Die Geschichte der Vereinigung der Nachkommen des Helden aus dem ersten Spiel wirkt durch kleine, aber bedeutungsvolle Ergänzungen verbundener. Die Einbeziehung neuer Fähigkeiten – wie Angriffe auf mehrere Ziele und Schadensreflexion – verleiht Schlachten strategische Tiefe, insbesondere in Dragon Quest II, wo der Prinz von Midenhall auf diese Techniken angewiesen ist, da er keine Magie einsetzen kann.
Der anhaltende Reiz der Einfachheit
Die Genialität des ursprünglichen Dragon Quest bleibt erhalten. Das Schloss des Endgegners ragt von Anfang an bedrohlich in der Nähe auf, eine subtile, aber wirkungsvolle Designentscheidung, die ein Gefühl des drohenden Untergangs vermittelt. Trotz dieser Verbesserungen sind die Remakes von der Mechanik her immer noch ältere Spiele. Das Gameplay bleibt rundenbasiert und die Story ist nach heutigen Maßstäben nicht bahnbrechend.
Dieses Remake richtet sich in erster Linie an diejenigen, die mit Dragon Quest aufgewachsen sind oder sich für die Ursprünge des JRPG-Genres interessieren.
Dies sind keine Titel, die das Gaming im Jahr 2024 neu definieren werden, aber es sind originalgetreue, liebevoll gestaltete Neuinterpretationen von Klassikern, die es wert sind, erlebt zu werden. Das Dragon Quest I & II HD-2D Remake ist eine Nostalgiereise für Veteranen und ein lehrreiches Erlebnis für Neulinge. Ob es jetzt den Preis von 60 US-Dollar wert ist, bleibt fraglich, aber wenn es im Angebot ist, wird es wahrscheinlich ein unverzichtbarer Kauf sein.
Das Spiel erscheint am 30. Oktober für PC, PS5, Nintendo Switch, Xbox Series X und S.
