iRobot meldet Insolvenz an: Was Roomba-Besitzer wissen müssen

16

Der Hersteller des beliebten Roomba-Roboterstaubsaugers iRobot hat nach einer gescheiterten Übernahme durch Amazon und zunehmenden finanziellen Schwierigkeiten Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen wird nun von Picea übernommen, einem in China ansässigen Robotikhersteller, der bereits der wichtigste Auftragsfertiger von iRobot war. Trotz der dramatischen Veränderung behaupten die Beamten, dass die Verbraucher sich keine Sorgen machen sollten.

Warum das wichtig ist

Die Insolvenz von iRobot verdeutlicht einen breiteren Trend in der Verbrauchertechnologie: Selbst etablierte Marken können mit einer raschen finanziellen Instabilität konfrontiert sein. Der Zeitpunkt ist besonders bemerkenswert angesichts der jüngsten Black Friday-Verkäufe, bei denen viele Verbraucher Roombas als Schnäppchen oder als Geschenk kauften. iRobot kontrolliert einen dominanten Anteil von 42 % des US-amerikanischen Marktes für Roboterstaubsauger, was bedeutet, dass sich eine beträchtliche Anzahl von Haushalten auf ihre Produkte verlässt.

Diese Situation wirft Fragen zur langfristigen Rentabilität von Consumer-Tech-Unternehmen, zu Schwachstellen in der Lieferkette und zur Zuverlässigkeit von Produkten nach einer umfassenden Unternehmensumstrukturierung auf.

Was iRobot sagt

Laut Gary Cohen, CEO von iRobot, ist die Insolvenz für die Verbraucher ein „Business as Usual“. Er versichert, dass die Roomba-App weiterhin funktioniert, Garantien eingehalten werden und Firmware-Updates weiterhin veröffentlicht werden. Das Unternehmen behauptet, dass Roombas aufgrund der finanziellen Umstrukturierung nicht plötzlich seinen Betrieb einstellen wird.

„Die App funktioniert, die Garantien werden eingehalten“, sagte Cohen gegenüber TechRadar. „Jetzt, da wir einen Weg nach vorne haben, wird die App weitergeführt, die Produkte werden weitergeführt … Wir werden Firmware-Updates für die Produkte haben.“

Der Übergang mit Picea

Die Übernahme durch Picea wird als reibungslos beschrieben, da die beiden Unternehmen bereits eine etablierte Zusammenarbeit hatten. Berichten zufolge arbeiten iRobot und Picea an neuen Produkten für das kommende Jahr, was darauf hindeutet, dass der Übergang für Verbraucher nahtlos erfolgen soll.

Fazit

Im Moment haben Roomba-Besitzer kaum Grund zur Panik. Trotz der Insolvenz versichert iRobot, dass bestehende Produkte weiterhin mit fortlaufendem Support funktionieren. Die langfristigen Auswirkungen bleiben jedoch ungewiss, da das Unternehmen die Umstrukturierung unter neuem Eigentümer durchläuft.