Das Plutoniumproblem der Regierung

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100 Tonnen. So viel von dem Zeug, das wir während des Kalten Krieges hergestellt haben. All diese mächtigen Atombomben mussten irgendwie befeuert werden. Plutonium hat es geschafft.

Jetzt sind die Bomben weg, aber der radioaktive Müll bleibt.

Die jahrzehntelange Lagerung von Hochsicherheits-Atommaterial wird teuer. Es wird langweilig. Das Energieministerium (DOE) hat gerade am Dienstag angekündigt, dass Start-ups dabei helfen sollen, einen Teil dieses Rückstands zu beseitigen. Fünf konkrete Unternehmen.

Wer hat das Nicken bekommen?

Oklo, Standard Nuclear, Shine Tech, Flibe Energy, Exodys. Sie verhandeln mit der Regierung.

Das Energieministerium hatte zuvor 34 Tonnen dieser Lagerbestände für die Entsorgung auf diese Weise vorgesehen. Betrachten Sie es als ein gewaltiges Experiment. Oder vielleicht eine Notwendigkeit.

Energieminister Chris Wright saß im Vorstand von Oklo. Er kündigte, als er den Job annahm. Behauptete, er habe auch seine Anteile verkauft. Sam Altman? Nach der SPAC-Fusion war er Vorstandsvorsitzender. Ich bin letztes Jahr von diesem Posten zurückgetreten.

Treibstoff der Zukunft

Plutonium wächst nicht gerade auf Bäumen. Man erhält es, indem man Uran mit Neutronen beschießt. Ein unangenehmes Nebenprodukt der Waffenproduktion.

Hier ist der Haken. Plutonium-239 hat eine Halbwertszeit von 24,00 Jahren.

Wir können es kaum erwarten, dass es verfällt. Es wird noch lange nach unserem Tod hier sein. Also verbrennen wir es.

Oklos Reaktor kann mit normalem Uran betrieben werden. Aber es frisst auch Plutonium. Ihre ersten Reaktoren könnten vollständig mit staatlichem Schrott betrieben werden. Exodys vermischt Dinge mit MOX-Brennstoff – indem es Uran mit den gleichen alten Bombenrückständen mischt. Flibe möchte es auch zusammen mit anderen Spaltabfallprodukten verwenden.

Es kommt zu Komplikationen

MOX-Kraftstoff wird derzeit in Frankreich hergestellt. Die USA haben einmal versucht, ein Werk in South Carolina zu errichten. Es ging seitwärts. Hat das Budget sprengt. Fristen verpasst.

Trump hat es abgesagt. Das erste Mal war er jedenfalls an der Macht.

Jetzt sagt Oklos britischer Partner Newcleo, dass sie in der Nähe eine Anlage bauen wollen. Huh.

Ist irgendjemand wirklich aufgeregt?

Nicht jeder hält das für einen brillanten Plan.

„Länder haben das schon einmal versucht … es ist eigentlich nur eine Belastung.“

Scott Roecker von der Nuclear Threat Initiative sagte das. Das Plutonium stammt aus Waffen. Sicherheitsrisiken sind enorm. Vielleicht ist es besser, es einfach dauerhaft zu vergraben?

Wer weiß.

Für diese Startups ist die Party vorerst vorbei. Es ist Zeit, Sicherheitsprotokolle auszuhandeln. Dann finden sie heraus, wie man hochradioaktive Isotope sicher über Staatsgrenzen hinweg transportiert.

Sprechen Sie über logistische Kopfschmerzen.