Man könnte meinen, Streaming sei heute die einzige Möglichkeit, fernzusehen, aber Google Fiber TV bietet eine kabelgebundene Alternative, die mit Kabel- und Satellitenanbietern mithalten kann. Es handelt sich nicht nur um ein Bündel von Kanälen; Es handelt sich um ein Hardware- und Software-Ökosystem, das darauf ausgelegt ist, alles von Live-Übertragungen bis hin zu Ihrer persönlichen Medienbibliothek zu bewältigen.
So funktionieren die Hardware und die Kanalaufstellung
Im Mittelpunkt des Dienstes steht eine Set-Top-Box, die wie ein herkömmlicher DVR funktioniert, aber deutlich leistungsfähiger ist. Sie steuern es mit einer Fernbedienung, die eine Anleitung anzeigt, die der auf dem Kabel ähnelt. Sie können aktuelle und kommende Shows durchsuchen, suchen und sich Details dazu ansehen. On-Demand-Inhalte und Leihfilme sind direkt über die Benutzeroberfläche verfügbar.
Die Kanalanzahl umfasst über 150 HD-Kanäle sowie einige Standard Definition (SD)-Optionen. Lokale Sendekanäle gehören zum Basispaket. Premium-Inhalte sind optional. Sie können HBO, Cinemax, Showtime, STARZ und verschiedene Sportkanäle hinzufügen. Während in frühen Versionen des Dienstes große Sender wie HBO, ESPN, Comedy Central und Disney außer Acht gelassen wurden, wurden diese inzwischen zum verfügbaren Angebot hinzugefügt.
Warum die Speicher- und Aufnahmefunktionen wichtig sind
Die meisten Standard-DVRs verfügen über eine bescheidene Datenmenge und können jeweils nur eine Sendung aufzeichnen. Die Aufbewahrungsbox von Google Fiber durchbricht diese Einschränkung. Es fasst bis zu 2 Terabyte (TB) Daten. Das entspricht etwa 500 Stunden hochauflösender Programmierung. Sie können bis zu acht Shows gleichzeitig aufnehmen. Wenn Sie einen vollen Zeitplan mit widersprüchlichen Ereignissen haben, ist dies ein Lebensretter.
Die Box kann mehr als nur Fernsehen aufzeichnen. Es speichert persönliche Dateien. Sie können Fotos, Musik und Heimvideos auf dem Gerät behalten und sie über das Menü „Apps & Mehr“ auf jeden angeschlossenen Fernseher streamen. Audiodateien können Sie über Geräte abspielen, die an die TV-Box oder den Fernseher selbst angeschlossen sind. Eine Einschränkung: Die Fernbedienung kann keine externen Audiogeräte bedienen.
Wo Sie zuschauen können, wenn Sie nicht zu Hause sind
Das Verlassen des Hauses bedeutet nicht, dass Sie den Zugriff auf Ihre Inhalte verlieren. Google Fiber TV enthält eine Funktion namens TV Everywhere (TVE). Auf diese Weise können Sie Sendungen bestimmter Kanäle auf einem Computer oder Mobilgerät ansehen, wenn Sie nicht zu Hause sind. Der Zugriff hängt von Ihren Abonnements ab.
Zu den berechtigten TVE-Kanälen gehören:
– NBC Olympics TVE
– Showtime Anytime (bezahltes Abonnement erforderlich)
– STARZ Play (erfordert kostenpflichtiges Abonnement)
– Sehen Sie sich ABC an
– Sehen Sie sich ABC Family an
– Sehen Sie sich Disney an
– Sehen Sie sich ESPN an
– Beobachten Sie Longhorn
Bei HBO gibt es eine Nuance. Ab August 2014 konnten Abonnenten, die HBO über Google Fibre bezahlten, nicht auf HBO GO zugreifen, den Onlinedienst, mit dem Menschen HBO-Inhalte auch außerhalb ihres Fernsehers ansehen können. Während diese Einschränkung bestand, stand die Möglichkeit einer künftigen Vereinbarung zur Aufnahme dieser Einschränkung auf dem Tisch.
Wie die integrierten Apps und die mobile Integration funktionieren
Die Benutzeroberfläche umfasst mehrere native Apps: Netflix, Vudu, YouTube und Weather. Netflix und Vudu erfordern für diese Dienste separate Abonnements. Insbesondere unterstützt die Netflix-Integration Super HD-Inhalte über die Google Fiber-Plattform.
Sie sind nicht im Wohnzimmer eingesperrt. Laden Sie die mobile Google Fiber-App auf ein kompatibles Gerät herunter, und dieses Telefon oder Tablet wird zu Ihrer Fernbedienung. Sie können nach Sendungen und Filmen suchen, ohne die aktuelle Wiedergabe anzuhalten. Sie können DVR-Aufnahmen planen und verwalten. Sie können Inhalte sogar direkt über die App in sozialen Medien teilen. Es verwandelt Ihr Telefon in ein Kontrollzentrum für das gesamte Home-Entertainment-Setup.
Fühlt sich eine 2-TB-Festplatte als ausreichend an? Für die meisten Haushalte sind 500 Stunden HD-Aufzeichnung eine enorme Menge an Puffer. Aber wenn Sie ein Hardcore-Binge-Watcher sind, der ganze Staffeln mehrerer Shows aufzeichnet, könnten Sie immer noch an die Grenze stoßen. Das ist der Kompromiss bei hardwarebasierten Lösungen: Sie sind durch die physische Box eingeschränkt, nicht durch die Cloud.


















